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Twyfelfontain

Heute Morgen konnten wir der Sonnenaufgang direkt von unserem Bett aus zu beobachten. Da uns die Schabrackenschakale mit ihrem Gezanke schon wieder geweckt hatten, konnten wir auch genauso gut aufstehen.

Leider haben wir uns dann beim Frühstück mit Julia von der Lodge verquatscht, so dass wir wieder in der größten Mittagshitze wanderten. Auf unserem Weg nach Zwyfelfontain lag die “White Lady”. Sie ist Teil einer Felsmalerei und über einen 45 minütigen Wanderweges durch die Brandberge zu erreichen. Als wir schließlich vor den 4000 Jahre alten Malereien standen, entpuppte sich die “White Lady” jedoch als “Heiliger Mann” oder Schamane. (Ladies tragen keinen Penisschmuck.)

An unserem Ziel Twyfelfontain (Bedeutet soviel wie die zweifelhafte Quelle) erwarteten uns über 6000 Jahre alte Felsgravuren, die zum Weltkulturerbe zählen. Als wir dort ankamen warf die Sonne bereits ein warmes Abendlicht auf die Felsen, die in leuchtenden Rottönen erstrahlten.

Der lange Weg nach Twyfelfontain

Der lange Weg nach Twyfelfontain

6000 Jahre alte Graffiti

6000 Jahre alte Graffiti

Die Flora in Namibia schützt sich wie sie kann

Die Flora in Namibia schützt sich wie sie kann

Etwas enttäuscht waren wir über unsere Unterkunft, die Twyfelfontaon Country Lodge. Einfache Unterkünfte sind für uns kein Problem. Doch “In die Jahre gekommen” ist etwas anderes. Und Busweise deutsche Reisegruppen helfen dann auch nicht gerade dabei, die Atmosphäre zu verbessern. Nun ja, wir sind selber Schuld, da uns Camp Kipwe nebenan zu teuer erschien. Ist ja auch nur für eine Nacht. Morgen geht es zu den Löwen und Elefanten in den Etoscha Nationalpark.